Tag 11 … ein Schiff wird kommen

Das Sammeln im Fährhafen ist heute für 15:00 angesetzt gewesen. Wir wollten zeitig dort sein, damit wir sicher mit Team 3 auf einem der drei Schiffe landen.
Insgesamt hat sich das auch entspannt angelassen; ausschlafen, Frühstück am Meer, letzte Erledigungen, packen, und die 30 km bis zum Hafen. Das hat auch alles super geklappt.
Punkt 15:00 hat sich das gesamte Feld dann im Fährhafen getroffen. Wie immer bei diesen Gelegenheiten ein tolles „Hallo“ mit all den Teams, die wir bisher kennen lernen durften. Praktische alle haben mit einer längerer Wartezeit gerechnet. Die Sonne hat das erste mal so richtig gebrannt, demnach erste Aufgabe: ein Sonnenschutz muss her. Der ganze Schotterparkplatz hat sich binnen kürzester Zeit in ein Camp verwandelt. Die ersten Grill’s wurden angezündet, die ersten Bierdosen geöffnet. Wir haben Linsen gekocht, und ein bisschen Pasta. Dann wurde Musik gemacht: die einen haben die Gitarren gezückt, die anderen aus der Konserve. Wir alle haben uns das Warten erträglich gemacht.
Dann, so gegen 22:00, konnte das Verladen losgehen. Nur die Fahrer durften bei den Fahrzeugen bleiben, alle anderen wurden per Bus auf ein Personenschiff gebracht. Später, nach dem verladen, sollten die Fahrer dann dazu stossen.
Auf dem Parkplatz vor der Fähre haben sich dann schnell zwei Dinge herumgesprochen: erstens, wir müssen Zollformalitäten erledigen. zweitens, weit und breit keine Fähre in Sicht.
Egal, erst mal zum Zoll. Natürlich hatte jeder seinen Kram selbst zu erledigen. Also haben Wir haben uns in langen Schlangen angestellt. Sehr zur Freude all der LKW-Fahrer, die ebenfalls auf irgendwelche Fähren mussten. Das Prozedere insgesamt war unbekannt. Wir sind nur Gerüchten gefolgt, dass man zwischen zwei und fünf Stempel im Pass haben muss (heute wissen wir, es sind vier und ein Zettel). Also haben wir uns wahllos an verschiedenen Schaltern angestellt. Das ganze hatte nach unserem Ermessen eh keine Methode. Über Passvergleiche haben wir dann versucht herauszufinden, ob jeder alles hat. Das hatte was von Panini-Bilder tauschen: „ich hab den schon, und du?“. „Ne, wo gibt’s den …?“. Nur, dass wir nicht tauschen konnten.
Dann durften wir noch zwei Wichtige Lektionen lernen. Bleibe immer bei deinem Pass und derjenige, der ein Auto einführt, sollte es auch ausführen. Unnötig zu erwähnen, dass wir die Schlange ein wenig aufgehalten haben 🙂
Kurz nach drei hatten wir die Autos dann verladen.Hat also nur schlappe 12h gedauert. Danach nur noch zwei Passkontrollen, dann durften auch wir auf die Personenfähre. Eins der beiden Schiffe hatte bereits abgelegt.
Zu dumm, dass einige Teams und Teams von ihren Ausrüstungen getrennt wurden. Wie auch das Frauenteam. Die haben das auch gleich zum Anlass genommen, das OK zu wecken und den gesamten Kahn zusammen zu schreien. Natürlich vor einer der allgegenwärtigen Fernsehkameras. Oh Mädels …. Ok, wie geplant läuft es nicht. Auch war der Abend ziemlich anstrengend. Vielleicht doch lieber TUI für euch das nächste mal.
Wenigstens gibt es jetzt ein gemeinsames Feindbild. Das stärkt die Moral der restlichen Teams.

Dann ging’s los, mitten in der Nacht. Auf nach Zypern.

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