Und täglich grüsst das Stinktier

Dieser Tage wurde ich mal wieder an die Existenz von Wilfried Gehr erinnert.

Erstens durch den nahenden Termin vor Gericht, wo er laut Schreiben seines Anwalts erneut Lügen über das Auswärtige Amt verbreiten wird. Da zücke ich einfach die schriftliche Stellungnahme des Auswärtigen Amtes.

Zweitens durch eine Mail von ihm, in der er dazu aufruft, einen Mitarbeiter der Süddeutsche Zeitung vollzuspammen mit Protestmails (wir erinnern uns – diese Masche verwendet er nicht zum erstenmal).

Habe die Gelegenheit beim Schopf ergriffen un den Mann angeschrieben. Und ihm angeboten, dass ich so Einiges über die Rallyeveranstalter erzählen kann 🙂

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Vereinsauflösung …

Die Rallye 2011 haben wir gesund, munter und um ein paar Erfahrungen reicher zu Ende gebracht. Über unsere Erlebnisse haben wir so gut wie möglich berichtet.
Trotz der dennoch vielen tollen Erlebnisse auf unserer Odyssee können wir uns eine Wiederholung nicht mehr vorstellen.
Deshalb haben wir in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung direkt nach der Rallye entschieden, den Verein aufzulösen.
Die Austragung aus dem Vereinsregister ist bereits beantragt.
Zur erfolgreichen Austragung gehört, dass der Verein ein Jahr ruht und parallel die Liquidation stattfindet (dazu müssen abschliessend alle Gläubiger des Vereins befriedigt werden).
Die Liquidation muss öffentlich bekannt gemacht sein; dass tun wir gerne auch auf diesem Weg.
Die Liquidatoren sind:

Ingmar Grosch
Frank Eppinger

Wir fordern die Gläubiger des Vereins – so es noch welche gibt – höflich auf, sich zur Begleichung etwaiger Aussenstände mit den Liquidatoren in Verbindung zu setzen (per Mail über obige Links oder über das Kontaktformular.

An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an alle, die unsere Unternehmungen unterstützt haben.

Dora Asemwald Racing sagt zum Abschied leise Servus und Lebewohl!

Zurückgetreten …..

Oh, ein Wortspiel, ein Wortspiel.
Aufgrund der wirklich abenteuerlichen Behauptung (ah, endlich echtes Abenteuer 🙂 der Rallye-Veranstalter, eines unserer Team-Mitglieder hätte unauthorisiert Geld von einem Konto der Rallye gebucht, bin ich persönlich auf den Veranstalter zugegangen.
Die Sache konnte schnell geklärt werden:

  1. so einen Vorfall hat es in der Tat gegeben.
  2. niemand aus Team 55 oder dem mit Team 55 in Verbindung steht hat etwas damit zu tun.
  3. der/die Verantwortlichen sind bekannt und mittlerweile auch namentlich genannt

Wir verurteilen den Vorfall auf’s schärfste!
Der Veranstalter ist mittlerweile von der Behauptung auch offiziell zurück getreten.

Nachgetreten ….

Tja, es scheint so als gäbe es keine Ruhe. Leider.
Heute hat das OK der Rallye eine Email an die Teilnehmer versendet. In dieser Email werden schier unglaubliche Behauptungen aufgestellt.
Es wird in der Tat behauptet, ein Mitglied unseres Teams hätte illegal Geld von einem Konto gebucht. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Verwechslung handelt, da hier das Team eines namentlich genannten Teamkapitäns angesprochen wird (ich nenne den Namen absichtlich hier nicht). Ich versichere aber, wir hatten nie ein Mitglied mit diesem Namen, es handelt sich um ein anderes Team.
Wir schliessen uns der Meinung des OK an – eine solche Abbuchung ist nicht rechtens! Allerdings sind falsche Anschuldigungen dies ebenfalls nicht. Wir hoffen auf eine Richtigstellung durch das OK, die Unterstellung krimineller Handlungen ist kein Kavaliersdelikt!
Das ein Mitglied unseres Teams eine offizielle Stellungnahme des Auswärtigen Amts zur Rallye als Pressemitteilung veröffentlicht hat ist allerdings richtig. Auf Anfrage eines Teams (nicht 55) hat das Auswärtige Amt zu den – ebenfalls falschen – Anschuldigungen offiziell Stellung bezogen. Eines unserer Teammitglieder hat nachgefragt und informell eine vergleichbare Antwort erhalten.
Ein offener – immer noch ausstehender – Informationsaustausch mit dem Auswärtigen Amt war uns ja vom OK in Aussicht gestellt worden. Ich persönlich hätte das als gut empfunden; ich war wie vermutlich viele enttäuscht vom Verlauf (ohne Schuldzuweisung) und hätte die Umstände einfach gerne verstanden. Ich hoffe das ist nachvollziehbar.
Getrickst? Meinetwegen. Ich hab’s tatsächlich auch erst auf der Seite der Allgäu-Orient-Rallye gesehen. Und das ändert halt auch nichts am Inhalt der Stellungnahme. Immerhin einer offiziellen vom Auswärtigen Amt. Eine Korrespondenz besteht aus gegenseitiger Beantwortung, ich lese hier immer nur was das OK beabsichtigt zu schreiben …..
Ganz offen, wir verschwenden Nerven und Lebenszeit. Kann man das bitte einfach lassen? Danke!

Rückkehr auf dem Landweg

Gestern nachmittag erreichte auch das Restteam 55 wieder die Heimat an Bord von Dora2 und Dora3. Wir hatten eine gute Reise in 4 Tagen von Mersin (Südtürkei) bis Stuttgart. Durften erneut feststellen, daß die Türkei landschaftlich einiges zu bieten hat. Und daß die Türken ein sehr freundliches Volk sind.

Nun steht die Nachbereitung an – diverse Medien erwarten Berichte von uns, die wir natürlich gerne liefern werden.

Wir danken nochmal unseren treuen Fans für die Anteilnahme. Unter dem Strich war es ein schönes Erlebnis – wir haben alte Freunde besser kennen gelernt und neue Freundschaften geknüpft. Das überwiegt den Ärger bei Weitem…

Tag 15 … Splittergruppe Sued

Uns allen steckt die Kreuzfahrt des Grauens in den Knochen. Die Umstaende sind sicher mehr oder weniger bekannt (Die zugehoerige Presseerklaerung findet sich mittlerweile auf der Offiziellen Allgaeu-Orient-Seite). Nichts, worueber man viel erzaehlen mag. Was man am Anfang noch mit einer gehoerigen Prise Humor schoenreden konnte hat sich ueber die Zeit zu einer Erfahrung veraendert, die wirklich keiner von uns wiederholen mag. Wenn man ueberhaupt was positives daran finden mag, dann, dass es ein paar Leute zusammengeschweisst hat.
Trotzdem sei ergaenzt, dass der Ablauf seit unserer Rueckkehr wie versprochen verlaeuft.
Wir konnten die beiden Fahrzeuge, die wir aufgegeben haben (Dora 1 und ein Passat VR6 von Team 3) wie versprochen abgeben. Die Sondermaschine stand ebenfalls wie versprochen bereit, ebenso wie das Shuttle vom Abgabeort zum Flughafen. Der Abflug hat sich aufgrund der – wie immer aufwaendigen – Zollformalitaeten leicht verzoegert. Aber auch das war im Vergleich zu vorhergehenden Ein- und Ausreisen gut organisiert.
Seit unsere Ankunft in Amman werden wir als geschaetzte Gaeste Jordaniens behandelt. Ein krasser Kontrast zu den vergangenen Tagen. Gott sei Dank. Schade nur, das wir nur noch die Haelfte des Programms wahrnehmen koennen, und dadurch ein paar echte Highlights versaeumen.
Wir hoffen aus der Ferne, dass die Besatzungen Dora 2 und Dora 3 gemeinsam mit dem Rest von Team 3 eine sichere Heimfahrt haben.

Rien ne va plus

So, unser Bruder Lustig ist heute leider verhindert, daher fallen ausnahmsweise ein paar harte Worte.

Am Samstag wurden wir in die Freiheit entlassen. Daraufhin splittete sich das Team. Zwei Leute entschlossen sich, dem OK weiter ihr Vertrauen zu schenken. Der Rest begab sich auf Achse Richtung Deutschland bzw. mehrfach umgebuchtem Anschlussflug nach Thailand.
4 Mitglieder des Teams werden gegen den Veranstalter der Rallye juristische Schritte einleiten und sind sich sicher, gute Erfolgsaussichten zu haben. Soviel sei verraten: es gibt viele andere mit der gleichen Absicht.
Neben der eigenen Wiedergutmachung erhoffen wir uns, daß die Veranstaltung nächstes Jahr nicht mehr stattfinden wird und wir andere davor bewahren, einem verantwortunglosen selbstverliebten Blender und seinen Spiessgesellen aufzusitzen.